PROJEKT DER EHEMALIGEN KLASSE JÖRG IMMENDORFF
Kunstakademie Düsseldorf
Jörg Immendorff (* 14. Juni 1945 in Bleckede, † 28. Mai 2007 an seiner Krankheit ALS in Düsseldorf) lehrte von 1996 bis 2007 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Gesine Kikol war von 2001 bis 2006 für 9 Semester
Studentin und Meisterschülerin in der Klasse von Prof. Jörg Immendorff.
Klassen-Ausstellungen
2007
_ „Von Pferden und Affen – Die Klasse Immendorff“
Katalog und Grafik-Edition
Kooperation mit Geuer & Breckner
Kuratorin: Prof. Dr. Beate Reifenscheid
Ludwig Museum, Koblenz
2022
_ „Hight Noon, Colleagues! Zu Pferd!“
Kuratoren-Team: Joseph Sracic und Gesine Kikol
Ehemaliges China Center (DCC)
Königsallee 106, Düsseldorf
Klassenausstellung „Hight Noon, Colleagues! Zu Pferd!“
Ein Projekt von
Gesine Kikol, 2001-2006 Studium bei Jörg Immendorff und Meisterschülerin
Joseph Sracic, 2003-2007 Studium bei Jörg Immendorff und Meisterschüler
30.9. – 30.10.2022
Ehemaliges China Center (DCC)
Königsallee 106, Düsseldorf
Ehemalige Studierende und teilnehmende Künstler*innen
Alexander Besel, Martin Breuer, Mikheil Chikhladze, Egor Galouzo, Alex Gegia, Gesine Kikol, David Lieske, Valentin Lubberger, Paul Maciejowski, Salvatore Masciullo, Angela Mathis, Jan Pleitner, Felix Reinecker, Simone Rudolph, Nikita Schmitz, Max Schulze, Niels Sievers, Joseph Sracic, Miriam Wania, Sebastian Weggler, Manuela Wossowski
Das Ausstellungsprojekt
Alle teilnehmenden Maler*innen haben etwa zur gleichen Zeit in der Immendorff Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, ca. 2000 – 2007, sind also die letzte Generation von Studierenden von Prof. Jörg Immendorff, bevor dieser an seiner langjährigen Krankheit ALS im Jahr 2007 verstarb.
Sie haben sich in ihrem künstlerischen Schaffen in diesem Zeitraum gegenseitig inspiriert und beeinflusst, waren Wegbegleiter, Kritiker, Konkurrenten und Freunde.
Die Lehre von Professor Jörg Immendorff war vor allem politisch, seine Rezeption des politischen Zeitgeistes war das Fundament seines künstlerischen Beitrages an seine Studentinnen und Studenten. 1973 malte er das Bild „Wo stehst du mir deiner Kunst, Kollege?“. So verlangte er auch von uns, dass wir Position beziehen. Und das ist in unserer heutigen Zeit wieder wichtiger denn je, denn die vielen Krisen auf der Welt brauchen Fragen und Antworten auch aus der Künstlerschaft. Wir nehmen Stellung, auch wenn nicht alle Bilder im engen Sinne politisch sind.
Gefördert von der Kunst-und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Kulturamt Düsseldorf und der Bezirksvertretung 3 Düsseldorf-Friedrichstadt.
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PROJEKT DER EHEMALIGEN KLASSE A.R. PENCK
Kunstakademie Düsseldorf
A.R. Penck (* 1939 in Dresden, † 2017 in Zürich) lehrte von 1989 bis 2005
Freie Grafik und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Gesine Kikol war von 1999 bis 2000 für 2 Semester
Gaststudentin in der Klasse von Prof. A.R. Penck.
Klassen-Homepage
https://klassearpenck.wordpress.com
Instagram
https://www.instagram.com/klasse_a.r.penck
Klassen-Ausstellungen im In- und Ausland
2019
_ “Klasse A.R. Penck – Blue is hot and red is cold”
Begrüßung: Gerolf Schülke, Direktor Kultur Bahnhof Eller
Rede: Prof. Robert Fleck, Kunstakademie Düsseldorf
Kultur Bahnhof Eller, Düsseldorf
_ „Ein Fest für Penck zum 80. Geburtstag“
Die Klasse feiert den 80. Geburtstag von A.R. Penck
Kultur Bahnhof Eller, Düsseldorf
_ „Klasse A.R. Penck“
Kunsthalle Düsseldorf
Begrüßung: Gregor Jansen, Direktor Kunsthalle Düsseldorf
Rede: Dr. Dieter Ronte
2020
_ “Blue is hot and red is cold”
Rede: Frank Schlag, Galerie Inhaber
Galerie Frank Schlag, Essen
2021
_ „Die Ambivalenz bekommt jetzt eine Richtung –
Die Klasse A.R. Penck“
Rede: Lachenmann, Galerie Inhaber
Galerie Lachenmann Art, Frankfurt am Main
_ „Crossover – Klasse A.R. Penck mit den Kunstprofessoren der Kyung-Hee Universität in Seoul“
Ehemalige Studierende der Klasse Prof. A.R. Penck
im Dialog mit den Kunstprofessoren an der Kyung-Hee Universität KUMA Art Museum, Museum der Kyung-Hee Universität, Seoul, Korea
2022
_ Buchpräsentation „Klasse A.R. Penck – Kunstakademie Düsseldorf“
Präsentiert von Prof. Dr. Robert Fleck
Texte: Prof. Dr. Robert Fleck, Gregor Jansen, Dieter Ronte, Gerolf Schülke, Frank Schlag
Aula der Kunstakademie Düsseldorf
_ „Together / A Lesson with Penck!“
Kurator: Rainer Rehfeld
Rede zur Eröffnung: Svetlana Chernyshova
Galerie Coelner Zimmer, Düsseldorf
2024
_ „Hemmungen sind die falsche Form des Widerstands“
Kuratorin Britta Adler
Museum Schloss Biesdorf, Berlin
_ „String – Korean & German Artist invitational exhibition“
Public Inje Naeseorak Art Museum, Korea (Katalog)
_ „The Boundaries of Empathy“
Art Museum an der Kyung Hee University in Seoul, Korea
2025
_ „Gibt es ein Maß für Kompliziertheit?“ (A.R. Penck)
Galerie Miejska, Wroclaw / Breslau, Polen (Katalog)
Publikationen
_ Buch „Klasse A.R. Penck – Kunstakademie Düsseldorf“, Verlag Kettler
„A. R. Penck (1939–2017) lehrte von 1989 bis 2005 freie Grafik und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Er war gleichermaßen Grafiker wie Maler und Bildhauer und hat sich auch als Jazzmusiker einen Namen machen können. In seinem Leben und in seiner künstlerischen Praxis verband er analytisches und bildnerisches Denken. Er verschmolz Ideen aus Philosophie, Naturwissenschaft, Informationstheorie und Technologie mit alten und neuen Strategien der Bilderzeugung sowie mit dem Bewusstsein für soziale und künstlerische Fragen.
In seiner Zeit als Professor betreute Penck annähernd 130 Studentinnen und Studenten, die bis heute die Inhalte seiner Lehre weitertragen. Legendär ist das Klassengebäude in der Luisenstraße 25, das Penck an der Verwaltung der Kunstakademie vorbei mietete. Räumlich und geistig von der Akademie getrennt, sollten die Studierenden sich hier ohne institutionellen Zwang entfalten können.
Die Publikation stellt über 50 von ihnen vor, versammelt persönliche Erinnerungen, Notizen, Fotografien und Arbeiten, darunter zahlreiche unveröffentlichte Skizzen Pencks, die während seiner Unterrichtsstunden entstanden sind und bis heute von seinen Schüler:innen bewahrt wurden.“
Verlag Kettler, 2022
Mit Texten von Dr. Robert Fleck, Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Düsseldorf,
Gregor Jansen, Direktor Kunsthalle Düsseldorf, Prof. Dr. Dieter Ronte, Kunsthistoriker, Frank Schlag, Galerist, Gerolf Schülke, Direktor Kulturbahnhof Eller.
Verlag Kettler, 24,50 x 29,00 cm, 212 Seiten, 2022, 978-3-86206-898-2 | 2022 | 38,00 €
Hier direkt beim Verlag bestellen: https://www.verlag-kettler.de/de/buecher/klasse-a-r-penck
Die Präsentation des Buches fand in der Aula der Kunstakademie Düsseldorf statt,
am 17. Februar 2022 zum Rundgang.
Organisiert von Joanna Danovska und Gesine Kikol
Redner: Prof. Dr. Robert Fleck
_ Zu der Ausstellung „String – Korean & German Artist invitational exhibition“
im Public Inje Naeseorak Art Museum in Südkorea 2024
gibt es einen gedruckten Katalog in Koreanisch und Englisch.
Die digitale Version des Kataloges:
https://online.flipbuilder.com/iamd69/fjny/
_ Zu der Ausstellung „Gibt es ein Maß für Kompliziertheit?“
in der Galerie Miejska in Wroclaw / Breslau in Polen 2025
gibt es einen gedruckten Katalog in Polnisch und Englisch.
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OBERBÜRGERMEISTERIN-PORTRAIT
für die Ahnengalerie im Rathaus Mönchengladbach
Offizielles gemaltes Portrait für Monika Bartsch, Oberbürgermeisterin von Mönchengladbach
2005
von Mikheil Chikhadze, Renata Jaworska und Gesine Kikol (Immendorff-Schüler*innen)
Vermittlung: Jörg Immendorff, Professor an der Kunstakademie Düsseldorf und
Susanne Titz, Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg, Mönchengladbach
Ahnengalerie aller Oberbürgermeister*innen im Rathaus Abtei, Mönchengladbach
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ARTIST-IN-RESIDENCE STIPENDIENPROGRAMM
ZWISCHEN DÜSSELDORF UND TAMPERE IN FINNLAND
Kulturämter der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Tampere
2005 – 2025
Stipendiatin 2006: Gesine Kikol
Obwohl gut 1.500 Kilometer sie trennen, sind Tampere und Düsseldorf – vom Standpunkt der Kunst betrachtet – auf Sichtweite zusammen gerückt: Das Stipendien-Programm der städtischen Kulturämter bringt jährlich einen finnischen Gast an den Rhein; im Austausch lernt ein/e Künstler*in aus Deutschland die südwestfinnische Metropole zwischen Näsijärvi- und Pyhäjärvi-See kennen.
Although they are separated by a good 1,500 kilometres, Tampere and Düsseldorf have – from the point of view of art – come within sight of each other for 15 years. An artist-in-residence programme has brought a Finnish guest to the Rhine every year. And in return, an artist from Germany has got to know the south-western Finnish metropolis between Lake Näsijärvi and Lake Pyhäjärvi.
Text zur Gründung des Programms von Elise Pederson (Deusch)
Text zur Gründung des Programms von Elise Pederson (Englisch)
Text zur Gründung des Programms von Elise Pederson (Finnisch)
Es liegt im Wesen eines jeden Programms, dass von Zeit zu Zeit Zwischenbilanz gezogen wird. Eine erste Gruppenausstellung ehemaliger Stipendiat*innen fand 2010 im Art Center Mältinranta in Tampere und die zweite 2011 im Düsseldorfer Consum / Weltkunstzimmer statt. Die dritte Ausstellung wurde 2019 im Haihara Art Centre in Tampere ausgerichtet; der Gegenbesuch mit der vierten Ausstellung war im Kulturbahnhof Eller in Düsseldorf zunächst für den Herbst 2020 geplant, musste pandemiebedingt auf September 2021 verschoben werden, dann noch einmal auf Mai 2022.
It is in the nature of any programme to take stock from time to time. A first group exhibition of former scholarship holders took place in 2010 at the Art Centre Mältinranta in Tampere and the second in 2011 at Consum / Weltkunstzimmer in Düsseldorf. The third exhibition was organised in 2019 at the Haihara Art Centre in Tampere; the return visit with the fourth exhibition was initially planned for autumn 2020 at the Kulturbahnhof Eller in Düsseldorf, but had to be postponed to September 2021 due to the pandemic, and then again to May 2022.
Text zum Ausstellungsprojekt von Gesine Kikol (Deutsch)
Text zum Ausstellungsprojekt von Gesine Kikol (Englisch)
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CULTURE IS FEMALE _ DER CLUB
Frauen in Kunst und Kultur
„Wir treffen uns jeden Dienstag Abend auf Clubhouse mit neuen Frauen aus unterschiedlichen Disziplinen der Kunst- und Kulturbranche um 19:30 Uhr für einen 60- bis 90-minütigen Talk.
Die Akteurinnen erzählen ihre Erfahrungen und Herausforderungen aus ihrem Alltag und ihrem Berufsleben, sie teilen ihr Wissen, ermutigen und inspirieren uns.
Wir machen Clubhouse-Exhibitions, Open Stages und zahlreiche Talks.
Unsere Gesprächsbasis ist Wertschätzung und Toleranz.
Das Ziel des Clubs ist es, ein Netzwerk aufzubauen, das Frauen aus Kunst und Kultur sichtbar und hörbar macht, sie für Projekte zusammen bringt und ermutigen soll eine eigene Stimme zu entwickeln.
Danach gibt es eine „Afterhour“ für die Mitglieder des Clubs „Culture is Female“: hier pitchen wir unsere Projekte, feiern unsere Erfolge und reflektieren den Abend.“
Culture Is Female, Jennifer Lopez Ayala, Gesine Kikol, Maren Knapp-Voith, Johanna Reich, April 2021
https://www.instagram.com/culture.is.female/
und auf Clubhouse: Club „Culture is Female“
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